Wir haben in Calden einen hart umkämpften und emotionalen Handballkrimi für uns entschieden. Gegen die HSG Ahnatal/Calden II gelang uns ein knapper 31:30-Auswärtssieg, der vor allem unsere mentale Stärke und den nächsten Entwicklungsschritt unseres jungen Teams unter Beweis stellte.
Von Beginn an war klar, dass uns ein Gegner erwartet, der deutlich besser ist als es sein Tabellenstand vermuten lässt. Ahnatal trat körperlich stark, gut organisiert und mit viel Tempo auf. Entsprechend entwickelte sich von der ersten Minute an ein intensives und ausgeglichenes Spiel, in dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Zur Halbzeit lagen wir mit 17:16 knapp in Führung.
Auch in der zweiten Hälfte blieb die Partie völlig offen. Trotz Rückschlägen, Zeitstrafen und vergebenen Siebenmetern auf beiden Seiten behielten wir als Team die Ruhe. Besonders in der Crunch Time zeigten wir eine enorme mentale Stärke. Nachdem wir zuvor mehrere Siebenmeter nicht nutzen konnten, übernahm Eric Schwarz in der Schlussphase Verantwortung, blieb eiskalt vom Punkt und entschied das Spiel mit seinem Treffer zum 31:30 in letzter Sekunde.
Ausschlaggebend für den Erfolg war unsere mannschaftliche Geschlossenheit. Jeder Spieler brachte sich ein, wir konnten auf eine große Breite im Kader zurückgreifen und auch von der Bank kamen wichtige Impulse. Gerade für unser junges Team war dieses Spiel ein weiterer wichtiger Entwicklungsschritt – ein Sieg, der Selbstvertrauen gibt und zeigt, dass wir auch enge Spiele gegen starke Gegner für uns entscheiden können.
Es spielten:
Eric Schwarz 3, Etienne Recknagel 10, Christian Kördel 4, Filip Kratzenberg 3, Paul Reinemund 5, Maxim Nazarenko 2, Sönke Thielemann 2, Luke Merwar 1, Phil Mölck 1, Sascha Schüssler, Lasse Salzmann, David Würschmidt , Roland Kleinschmidt, Marcel Blumenstein


