Nach einem verschlafenen Beginn konnten wir uns am Ende deutlich mit 37:28 gegen die HSG Hoof/Sand/Wolfhagen II durchsetzen. Trotz einer hohen Fehlwurfquote in der Anfangsphase fanden wir im Laufe der Partie immer besser ins Spiel und setzten uns schließlich souverän durch.
Der Start in die Begegnung verlief alles andere als optimal. In den ersten Minuten leisteten wir uns zu viele Fehlwürfe und ermöglichten den Gästen so eine frühe 1:4-Führung. Erst nach und nach kamen wir besser in die Partie, stabilisierten unsere Abwehr und fanden auch im Angriff mehr Lösungen. Über eine engagierte Phase Mitte der ersten Halbzeit konnten wir den Rückstand aufholen und erstmals in Führung gehen. Dennoch blieb das Spiel bis zur Pause offen, sodass es mit einem 14:14-Unentschieden in die Kabinen ging.
Nach dem Seitenwechsel präsentierten wir uns deutlich konsequenter. Vor allem im Angriff nutzten wir unsere Chancen nun besser und konnten uns Schritt für Schritt absetzen. Entscheidenden Anteil daran hatte unsere breitere Bank: Durch viele Wechselmöglichkeiten ohne jeden Qualitätsverlust konnten wir das Tempo hochhalten, während beim Gegner zunehmend die Kräfte schwanden. Unser junges Team (bis auf unsere beiden Abwehrbollwerke Eric und Michel sowie Sascha im Tor sind alle U21) zeigte wie in den vergangenen Partien, dass es vor allem in der zweiten Hälfte anpassungsfähig ist und sich zu steigern weiß.
Spätestens in der Schlussviertelstunde war das Spiel dann entschieden. Wir bauten den Vorsprung kontinuierlich aus und setzten uns am Ende verdient mit 37:28 durch. Besonders erfreulich: Fast alle Feldspieler konnten sich in die Torschützenliste eintragen – ein klares Zeichen für unsere mannschaftliche Geschlossenheit.
Mit diesem Sieg verschaffen wir uns eine gute Ausgangslage für das kommende Topspiel um Platz drei in der nächsten Woche in Fuldatal.
HSG II:
Noel Schmidt (10/5), Sönke Thielemann (3), Eric Schwarz (2), Aurel Schäffer (4), Luke Merwar (4), Etienne Recknagel (3), Jannis Rohr (2), Michel Dächert (1), Filip Kratzenberg (1), Paul Reinemund (5), Phil Mölck (2), Maxim Nazarenko (0), Sascha Schüssler (0), Marcel Blumenstein (0).


