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TGW II – Männer II 26:22

Im Auswärtsspiel bei der TG Wehlheiden II mussten wir uns am Ende mit 22:26 (12:13) geschlagen geben. Wieder einmal standen wir uns dabei vor allem selbst im Weg.

Ersatzgeschwächt angereist, standen uns lediglich vier Rückraumspieler zur Verfügung. Zudem hatten wir nur einen „echten“ Kreisläufer im Kader. Diese personelle Situation bedeutete für uns über die gesamte Spielzeit viel Flexibilität.

Trotz eines schwierigen Starts ließen wir uns nicht abschütteln und kämpften uns in die Partie. Bis zur Halbzeit hielten wir das Spiel mit 12:13 offen. Wir erspielten uns durch konsequentes Stoßen und gutes Zusammenspiel viele klare Torchancen.

Doch wie schon in den vergangenen Wochen blieb unsere seit mehreren Spielen anhaltende Abschlussschwäche unser größtes Problem. Unsere Abschlussquote lag erneut unter 50 %!
Zahlreiche freie Würfe sowie ein vergebener Siebenmeter verhinderten, dass wir das Spiel auf unsere Seite ziehen konnten. Wir erspielen uns viele Chancen, belohnen uns aber nicht dafür.

Besonders bitter ist, dass unsere gute Abwehrleistung nicht belohnt wurde. Im Defensivverbund arbeiteten wir konzentriert, halfen uns gegenseitig und zwangen den Gegner immer wieder zu schwierigen Abschlüssen und technischen Fehlern. Dennoch liefen wir in der zweiten Halbzeit einem Rückstand hinterher, weil wir im Angriff zu viele Möglichkeiten liegen ließen.

In der Schlussphase stemmten wir uns mit aller Kraft gegen die Niederlage, konnten den Abstand aber nicht mehr entscheidend verkürzen. So steht am Ende eine 22:26-Niederlage, die sich angesichts des Spielverlaufs sehr sehr ärgerlich anfühlt.

Jetzt gilt es, weiter geschlossen aufzutreten und vor allem unsere Chancenverwertung im kommenden Spitzenspiel gegen Bettenhausen zu verbessern, damit wir uns für unseren Aufwand endlich wieder belohnen.

HSG:
Roland Kleinschmidt, Sascha Schüssler, Sönke Thielemann (3),Eric Schwarz (1),Luke Merwar (1), Etienne Recknagel (10), Christian Kördel, Marcel Blumenstein, David Würschmidt, Filip Kratzenberg (2), Paul Reinemund (1), Max Kratzenberg (3), Phil Mölck (1), Nicholas Rasch