Trotz vieler guter Aktionen mussten wir uns am Sonntag mit 30:35 gegen TuSpo Waldau geschlagen geben. Eine Niederlage, die sich am Ende unnötig anfühlt – und uns gleichzeitig zeigt, woran wir arbeiten müssen.
Bereits vor dem Spiel war klar, dass es schwerer werden würde: Durch mehrere Verletzungen standen uns im Rückraum nur wenige Wechselmöglichkeiten zur Verfügung. Im Spiel erwischte es dann leider auch noch Jannis Rohr, der mit seinen 10 Treffern bis dahin einer unserer stärksten Akteure war. Die knappe Besetzung führte dazu, dass wir lange auf der Platte standen und viele harte Minuten gehen mussten.
Wir gehen mit einem sehr jungen Team in diese Saison (Spieler der Jahrgänge 2006–2008) – und das spürt man auf dem Feld. Wir bringen Tempo, Mut und Entwicklungspotenzial mit, aber in bestimmten Situationen fehlt uns noch die Cleverness und Ruhe – insbesondere im Spiel gegen körperlich robuste und abgezockte Gegner wie Waldau. Dieses Spiel war wieder ein Schritt in unserem Lernprozess.
Unsere große Baustelle: die miserable Wurfquote
So hart es klingt: Wir waren oft einfach nicht konsequent genug. Wir erspielen uns gute Chancen, lassen aber viel zu viele davon liegen. Unplatzierte Abschlüsse, vergebene freie Würfe und ein vergebener 7-Meter – all das hat uns wichtige Tore und am Ende das Spiel gekostet. Und das über alle Spieler hinweg. Waldau hingegen nutzte seine Möglichkeiten deutlich sicherer.
Wir haben nie aufgegeben, auch nicht, als Waldau sich zwischenzeitlich deutlicher abgesetzt hat. Bis zur letzten Minute haben wir versucht, uns heranzukämpfen – und schaffen am Ende immerhin noch die 30 Tore. Das zeigt unseren Teamgeist und unsere Moral.
Doch am Ende bleibt festzuhalten: Diese Niederlage war vermeidbar. Mit einer besseren Chancenverwertung und weniger Fehlern wäre für uns definitiv mehr drin gewesen.
Unser Blick nach vorne: Daraus lernen und in der Rückrunde ein anderes Gesicht zeigen
Jetzt heißt es: Mund abwischen, weiterarbeiten und die beiden letzten Begegnungen am Mittwoch und Samstag trotz der nicht perfekten Ausgangslage erfolgreicher gestalten und es dann in der Rückrunde besser machen.

